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Weiterbilden bis zur Unglücklichkeit.

  • Sandro Schärer
  • 4. Dez. 2025
  • 1 Min. Lesezeit

Die komische Karriereleiter auf dem Bau. 



Es ist schon schräg.



Viele starten auf dem Bau, weil sie gern zupacken.



Weil sie gerne draussen sind.



Weil sie etwas hinstellen wollen, das man anfassen kann.



Und dann?


Kommt das Weiterbildungskarussell.



Vorarbeiter.


Polier.


Bauführer.


Projektleiter.



Am Schluss sitzt man im Büro, schwitzt über Excel und verpasst das Erschaffen mit den Händen.



Viele sagen:


«Ich bin nur wegen dem Lohn und der Flexibilität ins Büro.»



Wenn du mich fragst: 


Das kann es doch nicht sein.



Ich treffe immer wieder Kollegen, die neidisch schauen, wenn ich wieder draussen bin.



Wenn ich Holz rieche statt Druckerwärme.



Wenn ich Wind spüre statt Klimaanlage.



Wenn meine Hände wieder so aussehen, wie Hände aussehen sollen, wenn man etwas baut.



Wir reden immer von Fachkräftemangel.



Vielleicht haben wir einfach zu viele Leute vom Bau weg «weitergebildet».



Wie siehst du das? Brauchen wir wirklich mehr Titel oder brauchen wir wieder mehr Menschen, die gern draussen bauen?




Ps. Mit den schönen Eichenplatten im Hintergrund wird gerade eine Treppe restauriert. Ergebnis folgt 😉



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Was wir bauen, hält länger durch als du - Schärer Solarholzbau GmbH

 
 
 

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